Sonntag, 7. Februar 2010

Gebete für den Frieden und die Umwelt

Während acht Tagen (24. bis 31. Dezember) sassen wir gemeinsam mit grossartigen Lamas, hunderten von Mönchen und vielen Nonnen, Laienfrauen und -männer aus aller Welt, unter dem Bodhibaum in Bodhgaya und rezitierten von morgens bis abends für das Glück und den Frieden aller Wesen, für die Umwelt und für die Erfüllung aller heilsamen Wünsche.
Auf die Frage, warum Gebete für Buddhisten wichtig sind, antwortete SH Gyalwang Karmapa: Es gibt eine Redensart unter Buddhisten: „Zwei Aktivitäten: eine am Anfang, eine am Ende.“ Für jede Aktivität setzen wir am Anfang eine Motivation und am Ende Widmungen und Wünsche. Was immer wir auch tun, für uns ist es wichtig, dass wenn wir beginnen, wir eine gute Motivation haben. Dies ist so, weil gesagt wird, dass es ganz von unserer Motivation abhängig ist, ob unserer Handlung gut oder schlecht wird. Das Widmen und Wünschen am Ende verhindert, dass die heilsame Handlung, die wir ausgeführt haben, verloren geht. Aus diesen Gründen werden Wunschgebete als wichtig betrachtet.“ (Aus dem deutschen Mönlamprogramm)

1 Kommentar:

  1. Liebe Tenzin Dapel

    Oh wie schön, gerade habe ich Deinen Blog entdeckt und habe ich ihn gleich verlinkt. So bald ich Zeit habe, werde ich alles nachlesen, ich freue mich darauf -:)
    Sei herzlich gegrüsst und vielen Dank
    Elfe

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