Zeitgemäss, humorvoll und tiefgründig

Gyalwang Karmapa bewies einmal mehr seine Fähigkeit die tiefgründigen Lehren des Buddha in den Kontakt mit unserer Zeit zu bringen. Als er über den Unterschied des Buddhas und unsereins sprach sagte er, dass wir denken mögen, dass Buddhas königlicher Reichtum ihm gewissen Vorteil verlieh, als hätte er Apple Computers angefragt ihm einen speziellen Mac Gehirn herzustellen während wir uns und mit einem Windows XP - Gehirn zufrieden geben müssen. Jedoch ist das Gegenteil der Fall, wir alle teilen den grundsätzlichen Wunsch, glücklich zu sein und Leiden zu vermeiden, während wir jedoch verwirrt darüber sind, wie wir unsere eigenes Glück schaffen, hat der Buddha ganz und gar verstanden, was die wirklichen Ursachen für Glück und Leid sind.
Traditionell wird im Thema des Kultivierens von Bodhichitta über die liebende Güte der Mutter reflektiert. Bevor Gyalwang Karmapa jedoch tiefer in dieses Thema einstieg nahm er zur Kenntnis, dass uns, durch das unterschiedliche kulturelle Gepäck, diese Präsentation etwas befremden kann. Jedoch sollten wir uns nicht sorgen, da wir sicherlich eine Person haben, die uns in diesem Leben ihre liebende Güte zeigte, Vater, Freunde oder sogar unseren Hund oder die liebende Güte die wir uns selber zeigten.
In diesem Zusammenhang beschrieb Gyalwang Karmapa, wie er in seinen ersten Jahren in der er in der abgelegenen Nomadenfamilie aufwuchs, so warm und liebevoll von seiner Mutter umsorgt wurde. Wie sie ihn mit ihrer eigenen Milch nährte und die Wärme ihres eigenen Körpers mit ihm teilte. Von Anfang an begannen wir dieses Leben im Körper unserer Mutter und waren zu beginn sogar ein Teil ihres Fleisch und Blutes.
Obwohl wir tatsächlich so viel liebende Güte von fühlenden Wesen empfangen und eigentlich die Kapazität haben mit anderen im Kontakt zu sein, was ist es denn, das uns hindert? Es ist unsere Selbstbezogenheit die uns in unserem Kontakt mit anderen limitiert. Als würden wir uns selbst in einem Gefängnis gefangen halten, das nur beschränkte Besucherrechte hat, ist es unsere egozentrische Selbstbezogenheit die limitiert, wen wir hereinlassen. So einfach ist die Sache eigentlich, kommentierte Gyalwang Karmapa.
(Fortsetzung der Zusammenfassung folgt...)
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