Studieren, studieren, studieren
Na, nun seid ihr wieder mal “up to date” was im Tibetischen-Studium im Moment bei mir so lauft. Ich musste in diesen Monaten auch feststellen, dass so ein Zusammenleben in der Nonnengemeinschaft auch seine verdiente Aufmerksamkeit braucht- mehr als ich zuerst einraumte und ich so etwas ausbalancieren musste, zwischen Studium, formaler Praxis und dem Dienen der Gemeinschaft (Austausch, Budget,formale Meetings, Organisationen versch. Art, Telefonate, E-Mails, Kochen, Waschen, Putzen…), was nun einen Tag unglaublich reich und vielfaeltig macht. So freue ich mich mehr und mehr zu lernen wie alles mehr und mehr Dharmapraxis bekommen kann- mit der richtigen Motivation (zum Wohle der Wesen zu wirken) und der richtigen Geisteshaltung (im Moment zu sein, achtsam, gleichmuetig, freudvoll). Natuerlich bin ich ganz, ganz am Anfang dieser Uebung, doch bin ich sehr Dankbar fuer die Moeglichkeit, dass ich hier in dieser Gemeinschaft dieses Training geniessen darf.
Oh, nun bekommt ihr ganz direkt mit, wie das mit dem Unterricht mit den Tibeterinnen so zu und her geht. Nun, ganz unverhofft, habe ich wieder jeden Morgen mit der Lehrerin, die krank war, Unterricht. Da sie sehr gut ist (sie spricht ganz gut Englisch und ist als Lehrerin ausgebildet) und nun Zeit hat, ist der Studienplan wieder etwas anders. Mit Gen-la (Lehrerin in Tibet.) gehe ich durch ein Buch von SH Gyalwang Karmapa und uebersetze mit ihr Satz fuer Satz. Wir haben diese Arbeit schon vor Monaten begonnen, blieb nun jedoch liegen, da ich dazu wirklich eine Lehrerin brauche, die auch Englisch spricht. Ja, ja, so ist das hier ein bisschen, jeden Tag wieder ein Ueberraschung: Wie viel Stunden Unterricht, mit wem, um welche Zeit… ein bisschen anders als in der Schweiz…
Kommentare
Kommentar veröffentlichen