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Vergänglichkeit – nicht auf dem Kissen

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Die Tage sind voll mit tiefer Praxis, in der wir immer mehr auf die Schliche kommen, wir wie uns selber und anderen Leiden verursachen und welche Mittel wir anwenden können um uns von diesen unheilsamen Gewohnheitsmustern und Handlungen zu befreien. Auch entdecken wir immer mehr Orte der Stille in uns selber und es öffnen sich Türen zu Qualitäten die wir gar nie richtig in uns selber gesehen haben.
Um 5.15 Uhr morgens beginnen die ersten Praktizierenden mit dem Füllen der Wasserschalen auf dem Altar als Gabe an die Buddhas und Bodhisvattas damit um 6.00 Uhr alles bereit ist für die erste Session. Der ganze Tag ist der Praxis gewidmet bis wir um 21.30 Uhr mit den letzten Widmungsgebeten den Tag abschliessen. Einige von uns treffen uns danach in der kleinen Meditationshalle um in einer kurzen Praxis von Chö die letzten Gaben darzubringen. Gewöhnlich kehren wir vier Nonnen so um 22.00 Uhr zu unseren Zimmern zurück,- so auch am 7. September. Bis ich etwas vor Mitternacht spürte wie sich mei…

Rückzug in Oaxaca

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Nun ist es doch schon einen Monat her seit wir in das Vajrasattva-Retreat hier in Oaxaca, Mexiko, eintauchten. 35 Personen aus Mexiko und anderen Spanisch-sprechenden Ländern haben sich aus dem Kontext der Familie, Arbeit und Freundeskreis herausgenommen um sich für drei Monate intensiver spiritueller Praxis zu widmen. Frei von Handys, Facebook und Internet, und einem Küchenteam das für das leibliche Wohl sorgt, können sich die Praktizierenden ganz nach innen richten, unheilsame Gewohnheiten und Muster erkennen, mit ihnen Arbeiten und sie schlussendlich auflösen. Je mehr wir erkennen, wie wir uns selber und anderen Leiden zufügen und was die Ursachen dieses Leidens sind, können wir diese Ursachen – negative Handlungen und destruktive Emotionen - transformieren und somit zu einer Quelle von Güte und Frieden für die Welt werden. Aus diesem Grund ist ein solches Retreat nicht nur ein individueller Prozess, neben dem, dass es ein Gruppenretreat ist und somit die Harmonie in der Gruppe und…

Eine Reise der Freundschaft

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Dank einer wachsender Freundschaft mit Praktizierenden aus Spanien, welche wir in Indien an Unterweisungen von Tai Situ Rinpoche kennen gelernt haben, wurde es möglich, das Nangpel und ich nach Spanien reisen konnten. Als Stellvertretung der Dharmadatta Nonnengemeinschaft durften wir 17 Tagen in die Spanische Kultur eintauchen. An jedem Ort hatten wir die Möglichkeit gemeinsam zu praktizieren und unsere Freundschaften in Spanien zu vertiefen. In Barcelona durften wir unsberühren lassen durch Gaudis grossartigen Kathedrale "Sagrada Familia" die er in seiner tiefen Hingabe erschuf. Nangpel, das erste Mal in Spanien und erst das zweite mal in Europa war sehr angetan von den gotischen Kirchen. Darum nahmen wir verschiedene Gelegenheiten war um Kerzen in diesen beeindruckenden Orten der Gebete darzubringen. Wünsche für Frieden und Harmonie liessen wir in diesen heiligen Hallen zurück welche sich vermischten mit den Wünschen und Gebeten von vielen Generationen Eine Woche lang leite…

Praxis, Unterweisungen und kraftvolle Präsenz

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Es war nicht einfach, diesen ruhigen am Waldrand gelegenen und von spiritueller Praxis durch- tränkten Ort zu verlassen… doch auch hier scheint Vergänglichkeit keine Ausnahme zu sein und so machten Nangpel und ich uns auf die Reise nach Spanien- welche wir mit grosser Kuriosität antraten. Nach wie vor klingt die Präsenz dieser sehr kraftvolle Zeit nach welche wir in der Nähe dieses grossen und authentischen Meisters, Khenpo Karthar Rinpoche, verbringen durften. Eine Woche lang erhielten wir gemeinsam mit 45 Prakti- zierenden aus verschiedenen Spanisch-sprechenden Ländern die Einweihung und Erklärungen zu der Praxis von Chö. Eine Praxis welche direkt an die Wurzel all unseres Leiden geht und gleichzeitig hilft unser Mitgefühl zu vertiefen und auszudehnen. Da diese Praxis doch etwas komplexer ist, als was wir bis jetzt lernen durften, waren wir sehr dankbar, dass wir nach dem Retreat für Spanisch-sprechende in KTD nach Karmeling fahren durften um dort fast drei Wochen mit der Retreatmeist…