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Es werden Posts vom Juli, 2010 angezeigt.

Zu Besuch bei Jetsunma Tenzin Palmo

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Jetsunma Tenzin Palmo, eine wahrlich inspirierende Nonne, die im Jahr 1964 nach Indien aufbrach, ihren Lehrer fand und mit 20 Jahren die Novizinnen Gelübde nahm. Als einer der ersten westlichen Nonnen erhielt sie die volle Ordination in der chinesischen Tradition im Jahr 1973. Sie praktizierte für 12 Jahre in einer Höhle im indischen Himalaya (inspirierende Biografie: "Das Licht das keinen Schatten wirft") und ist nun die Gründerin des Nonnenklosters Dongyu Gatsal Ling in Indien, das die fast ausgestorbene Linie der Togdenmas- weiblichen Yoginis- wieder reetablieren will.
Zum zweiten Mal hatten wir drei (Nanpel-la, Drölma-la und ich) letzten Freitag dieses grosse Glück uns mit Jetsunma im Nonnenkloster zu treffen.
Vor nicht ganz einem Jahr hatte sie uns den so hilfreichen Rat gegeben, dass das Leben in einer Gemeinschaft wie das Herstellen von tibetischer Medizin vor sich geht. Am Anfang sind diese tibetischen Kräuterklümpchen sehr unförmig. Um sie zu geschmeidigen, runden Kü…

Das erste Drehen des Dharmarades

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Am 15. July wurde nach dem tibetischen Kalender "Das erste Drehen des Dharmarades" gefeiert.
Das heisst, dass Buddha Shakyamuni vor mehr als 2500 Jahren Buddha, in Sarnath, seine erste Lehrrede über die vier edlen Wahrheiten gab.
Mit dieser tiefen Freude und Dankbarkeit, dass der Dharma bis zur heutigen Zeit, gelehrt, praktiziert, niedergeschrieben und übersetzt wurde, nahmen wir dies als einen Anlass zum Feiern.
Mit Mahajanagelübden, spezifischen Rezitationen, zweistündiges Hören der Lehren aus der Studienzeit von Pullahari, persönlichen Praxis, Übersetzungsarbeiten und dann einem Abschluss mit speziellen Widmungsgebeten und der Chenrezigpraxis zelebrierten wir diesen Tag. Damchö-la nicht hier in Indien jedoch sehr mit uns verbunden, war an diesem Tag speziell, und auch die folgenenden Tage in die Übersetzungsarbeit und Zusammenfassung der Geschichten der Nonnen aus Buddhas Zeiten vertieft. Aus diesem Grund erhielten wir das grosse Geschenk, die so tief inspirierende Geschicht…

Was bei uns so läuft...

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Es ist ein kontinuierliches Ausprobieren und immer wieder von neuem Abchecken, was denn nun täglich wirklich möglich ist, wie wir unseren Tag als Gemeinschaft und individuell gestalten und welche Schwerpunkte wir setzen wollen. Vor einem halben Jahr hatten wir den Wunsch, uns dieses Jahr als ganze Gemeinschaft mehr dem Studium zu widmen, (siehe Bericht von Nov.2009) jedoch mussten wir einsehen, dass mit der intensiven formalen Praxis die Drölma-la und Nangpel-la im Moment haben- sie sind nun in der letzten Ngöndro (vorbereitenden Uebungen) und widmen sich auch zwei Stunden der „Shine-Meditation“- , dem Gemeinschaftsleben und den damit verbundenen Aufgaben ist es nicht realistisch genau so mit unserem Studienprogramm zu starten, wie wir es urspünglich anstrebten. Jedoch widmen wir uns einem kontinuirlichen Hören und Nachdenken der kostbaren Lehren aus der intensiven Studienzeit in Pullahari.
Als wir uns entschieden haben, das Studiumsprojekt etwas langsamer anzugehen, kam dann ein paar…