Freitag, 29. Juni 2012

Ganz zu Hause

Bei Lusia und Sergio durfte ich mich für zwei Wochen ganz zu Hause fühlen. Täglich verwöhnten mich die beiden mit den verschiedensten Spezialitäten von Mexico. Mit Freude führten sie mich durch einen mexikanischen Markt, der mich mit seiner Farbenprächtigkeit und Fülle zum Staunen brachte. Nach einigen eher ruhigen Tagen, mit praktizieren, studieren und kleineren Arbeiten, fuhren Luisa und Sergio mit mir nach Tepoztlán. Zuerst besuchten wir eine Stupa, welche letztes Jahr, im Garten eines Hotels, von tibetischen Mönchen erbaut wurde. Dann erklärten mir Luisa und Sergio die verschiedenen Heiligen, dargestellt in der katholischen Kirche von Tepoztlán. Nach einem typisch mexikanischen Mittagessen sind wir noch in Richtung Pyramide der Ureinwohner von Mexcio gelaufen- ein wunderschöner Waldweg, doch sind wir nicht ganz hoch gewandert. Jedoch gab schon der Anblick der Berge (Hügel) rund herum ein Gefühl von tiefer, uralter Kraft. Die Abende schlossen wir mit einer gemeinsamen Praxis ab, in der wir mit dem Mitgefühl von Chenrezig allen Lebewesen Glück und Frieden wünschten. Nun sind die Beiden ganz in den Vorbereitungen für das Vajrasattvaretreat und ich wohne für die letzte Woche in Mexico City um bei den Vorbereitungen für das Kommen von Khenpo Khatar Rinpoche besser mithelfen zu können.

Montag, 18. Juni 2012

Warm begrüsst

Acht Stunden, dann nochmals acht Stunden und dann nach etwa viereinhalb Stunden Anflug über Mexico City. Mit grossem Staunen erfuhr ich dass in dieser Stadt 4 Mal so viele Einwohner wie in der ganzen Schweiz wohnen. Der Boden schien sich weiterhin zu bewegen, auch als wir schon aus dem Flugzeug traten und so durchliefen wir (mit Drölma und Yeshe, eine Nonne von Argentinien) mit etwas wackeligen Beinen den letzten Sicherheitscheck am Flughafen von Mexico City. Mit Blumen und herzlichen Umarmungen empfingen uns die Freunde und Verwandten von Drölma. Auch an die Kokosnussmilch haben sie gedacht- diese wird uns helfen, den Jetlag etwas besser zu verdauen. Freunde von Drölma und Dharmaschülerin und -schüler von Damchö fuhren mit Yeshe und mir zu ihrem Haus in der 2-Stunden entfernte Stadt Cuernavaca. Yeshe ging dann nach zwei Nächten in ein Retreat etwas Ausserhalb von hier. Ich darf hier eine unglaublich herzliche und grosszügige Gastfreundschaft geniessen, habe Zeit für Praxis und für die vielen kleinen Dingen die vor dem Retreat noch erledigt werden müssen. Es ist ein grosser Segen, die Dharmafreunde von Mexico direkt kennenzulernen und etwas vom Land meiner Nonnenschwestern zu sehen und zu spüren. Emaho in Mexico!

Samstag, 16. Juni 2012

Geben

Geben. Geben hat mit Furchtlosigkeit zu tun. Je mehr man keine Angst hat, etwas zu verlieren- je mehr man feststellen kann, dass es gar nichts zu verlieren gibt- desto mehr und umfassender ist man fähig zu geben.

Montag, 4. Juni 2012

Sanghata Sutra

Heute, DEM Tag, an dem das Erwachen, die Geburt und das Paranirvana von Buddha Shakyamuni gefeiert wird, ist es natürlich von grossem Nutzen Buddhas Worte zu rezitieren. Wer immer sich von einer solchen Idee begeistern lässt und vielleicht noch andere dazu mobilisieren kann, dem kann ich empfehlen das Sanghata Sutra zu rezitieren. Ein Mahayana-Sutra, das Buddha Shakyamuni selbst von früheren Buddhas gehört hat und immensen Segen in sich trägt. „Das Sanghata Sutra ist ein Lehrer das in der Form eines Heiligen erscheint.“ Arya Sanghata Sutra Hier auf diesem Link findest du mehr Informationen über dieses Sutra und auch die Möglichkeit das Sutra in Deutsch herunterzuladen. Viel Freude!