Freitag, 14. Januar 2011

Viele Geschenke

Wer schon einmal in Bodhgaya war, kann vielleicht nachvollziehen, was für ein unglaublicher Segen es ist, nach fast einem Monat Bodhgaya an einem Ort anzukommen, an dem die Luft klar und frisch ist, an dem die Stille nur von bellenden Hunden und zwitschernden Vögel unterbrochen wird, an dem niemand etwas von einem will und man ganz entspannt durch die Gegend schreiten kann, an dem gefiltertes Wasser bereitsteht und frisches sauberes Essen gekocht wird … Jaaa, es ist ein grosses Geschenk wieder hier in Pullahari zu sein.
Und das grösste aller Geschenke: sechs Tage die Woche, zwei Stunden Dharmabelehrungen von Drupon Khenpo Lodro Namgial dieses Jahr zum Text: Andornment of the Middle Way, Shantarakshita’s Madhyamakalankara mit dem Kommentar von Jamgön Mipham.Des Weiteren noch zwei Stunden Philosophie Klasse mit Khenpo Chökiy und zwei Stunden Tibetisch Unterricht.
Dank grosszügiger Unterstützung haben wir auch dieses Jahr dieses unglaubliche Glück uns für gut acht Wochen ganz und gar dem Studium zu widmen.
Es ist unser grosser Wunsch, dass all unsere Hingabe zum Studium hier, zum Nutzen vieler in der Zukunft sein wird.

Freitag, 7. Januar 2011

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Man könnte es nicht besser planen … und da unsere Planung ziemlich chaotisch zu und her ging- mit vielen Verschiebungen- war es für uns all eine noch viel grössere Überraschung wie alles so wunderbar aufging.
Am 31. Dezember, morgens um 3 Uhr fuhren wir von Bodhgaya los. „Wir“ heisst; Nangpel-la, Drölma-la und ich, eine Nonne aus Schweden, und zwei Frauen aus Mexico.
Als sich sechs knurrende Magen meldeten, tauchte weit und breit nichts auf, was wir ohne nachhaltige Konsequenzen zu uns nehmen konnten. Da wir alle nicht so scharf auf neue Käfer in unserem Magen waren, liessen wir uns vom Fahrer überzeugen an einen etwas mehr touristischen Ort zu fahren- und landeten in Kushinagar. So führten uns unsere knurrenden Magen am 31. Dezember zu dem Ort an dem Buddha ins Paranirvana eintauchte- seinen Körper verliess. Sehr eindrücklich, diesen grossen liegenden Buddha zu umkreisen, der uns unweigerlich anregt, über unsere eigene Vergänglichkeit nachzudenken.

Viel später als geplant erreichten wir etwa um 10 Uhr in der Nacht das koreanische Kloster in Lumbini, Nepal. Zum Glück schlafen die Männer, die die Reservierungen managen gleich im Büro und konnten uns mit den Zimmern versorgen.
Somit begannen wir das neue Jahr in Lumbini- der Ort an dem Buddha geboren wurde. Drei Nächte verbrachten wir an diesem wunderbaren Ort, der einlädt mit der grossen Freude und Dankbarkeit über die Geburt des Buddha Shakyamunis in Verbindung zu sein und diese Freude bei dem Besuch der Tempel der verschiedensten buddhistischen Traditionen zu zelebrieren.
Wir waren uns alle einig, dass dies doch ein sehr glückverheissender Start ins neue Jahr ist.

Mittwoch, 5. Januar 2011

Jenseits der Worte

Glorreich und jenseits aller Worte der Auftakt der 900-Jahres-Feier des ersten Karmapa, tief greifend und so unglaublich hilfreich die Belehrungen des 17. Gyalwang Karmapa Orgyen Trinley Dorje und dann der Mönlam, segensreicher Strom von Wunschgebeten gesprochen bei Hunderten von Mönchen, Nonnen, Laienfrauen und Laienmänner, für den Frieden, Liebe und Freude auf dieser Welt.
Ich denke die Bilder auf den Webseiten kagyuoffice.org und karmapa900.org sagen mehr als alle Worte …