Samstag, 25. Mai 2013

Grosses Feiern von unserem innewohnenden Potenzial

Heute, grosses Feiern überall- das Feiern, dass Buddha uns gezeigt hat, dass es möglich ist jegliches Leiden hinter sich zu lassen und ganz zum höchsten Potential unseres Geistes zu erwachen. 

Mit seiner Geburt demonstrierte Buddha, dass wir mit der Motivation nur zum Wohle der Wesen zu wirken in diese Welt geboren werden können- wir haben die Fähigkeit solch ein bewusstes Versprechen zu machen und so diese kurze Zeit von Geburt bis Tod sinnvoll zu nutzen. 

Mit seinem Tod, rüttelte Buddha uns auf, nicht  faul zu sein, sondern jeden Moment unserer wertvollen menschlichen Geburt dazu zu nutzen, positives Potential anzusammeln und Leid-bringende Geisteszustände zu reinigen und zu verringern, unser Herzen zu öffnen und Mitgefühl zu kultivieren. 

Wie wir das machen können haben die Beastie Boys wunderbar in diese Lyrik verpackt:

Beastie Boys – Bodhisattva Vow Lyrics





I give thanks for this world as a place to learn
And for this human body that I know I've earned
And my deepest thanks to all sentient beings
For without them, there would be no place to learn what I'm seeing

And I'll be glad if it helps anyone else out too

If others disrespect me or give me flak
I'll stop and think before I react

Nip it in the bud before it can worsen
A chance for me to be strong and sure
As I think on the Buddhas who have come before
As I praise and respect the good they've done
We need other people in order to create
The circumstances for the learning that we're here to generate
Situations that bring up our deepest fears
So we can work to release them until they're cleared
Therefore it only makes sense
To thank our enemies despite their intent





With the interconnectedness that we share as one
So in deciding for what a situation calls
There is a path for the good for all
I try to make my every action for that highest good
With the altruistic wish to achieve Buddhahood

I vow to do my best, to do no harm
And in times of doubt, I can think on the Dharma

Samstag, 18. Mai 2013

Ausgeglichenheit


Zitat von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama:
           
“Geschmeidig mit dem Leben umzugehen ist ein grundlegendes Rezept, zur Ausgeglichenheit zu gelangen. Ausgeglichenheit, also wissen und darauf achten, wie man die Extreme vermeidet, ist die wichtigste Grundlage des täglichen Lebens.”

Freitag, 10. Mai 2013

Der Schritt zur Handlung


Die Studenten-Gruppe füllen unser Haus wieder mit Lebendigkeit und den wunderbaren Unterweisungen von Seiner Heiligkeit dem Gyalwang Karmapa.

Etwa vier Mal die Woche sitzen die 8 Studentinnen und 3 Studenten von der Redlands Universität in Californien zu den Füssen von dem Gyalwang Karmapa Orgyen Trinley Dorje.
Ein Thema und dazu entsprechende Fragen, die in den Sessions davor vorbereitet und ausdiskutiert wurden, werden dem Gyalwang Karmapa unterbreitet. Der junge Meister teilt dann mit der Studentengruppe seine Gedanken und Ansichten zu dem jeweiligen Thema.
Auch diesmal hoffen wir, dass daraus ein Buch entstehen kann- wie „The Heart is Noble“ -welches diese weisen Worte zu Themen wie Offenheit, Verantwortung, Mitgefühl etc. auch einem breiten Publikum zugänglich machen wird.

Wenn die Gruppe zusammen mit Damcho, der Professorin und einem Professor von den bis zu zweistündigen Unterweisungen von dem Gyalwang Karmapa zurück kommen tauschen sie das Gehörte und ihre Eindrücke aus und da sitzen wir drei- Nangpel, Drölma und ich meist mit dabei.

Heute haben sie erzählt wie Seine Heiligkeit zum Unterschied von Empathie und Mitgefühl gesagt hatte, dass Empathie ein Verständnis von der Situation eines anderen Wesens ist, Mitgefühl jedoch die Komponente der Handlung beinhaltet. Mitgefühl ist ein Motor der uns vorantreibt alles uns mögliche zu tun, dass diese Person/dieses Wesen frei von Leiden ist. Vielleicht mögen wir körperlich müde sein, im Geist jedoch sehen wir unser Ziel- das vollkommene Glück von diesem Wesen- und dies nährt unsere Freude und spornt uns an jegliche Schwierigkeiten auf uns zu nehmen um dieses Ziel zu verwirklichen.