Dienstag, 29. April 2014

Die Geburt von der Ehrwürdigen Lodrö

Heute, am 28. April um 10.30 Uhr trat eine strahlende neugeborene Nonne aus der Tempelhalle, mit dem Namen: Karma Lodrö Lhadrön.
Zusammen with 27 "Schwestern" vor allem von den Himalayaregionen, erhielt Ana ihre Novizinnen-Gelübde und transformierte somit in Karma Lodrö Lhadrön. Nun ist die Ehrwürdige Lodrö-la endgültig in die ordinierte Sangha aufgenommen worden und hält den Schatz der wertvollen Gelübde in ihrem Geist. Somit hiess unsere Gemeinschaft das erste neue Mitglied seit unserer Gründung vor fünf Jahren willkommen. EMAHO!






Sonntag, 27. April 2014

Die Frisur des Nicht-Anhaftens

Gestern war es soweit: Mit vielen Wunschgebeten welche sich in unserer Herzen formten, begleiteten wir Ana als ihre Haare von Damcho-la geschnitten wurden.
Ein deutliches Zeichen, dass Ana nun die Gewichtigkeit, Zeit und Energie welche mit der Äusseren Erscheinung einhergehen, hinter sich lässt und sich ganz und gar dem spirituellen Weg widmet.

Ein kleines bisschen Haar bleibt jedoch noch bestehen, dieses wird morgen an der Ordination-Zeremonie von Thrangu Rinpoche abgeschnitten, kurz bevor Ana ihre Gelübde erhalten wird.

Ana-Garika


Nach wie vor sind wir hier in Nepal, ganz ungeplant…
Warum? Unsere Ana, die nun schon September teil unserer Gemeinschaft ist, wartet auf den Moment ihrer Ordination. Es fällt schon äußerlich auf, dass da noch etwas anders ist als bei den anderen vier Gemeinschaftsmitglieder- da sind diese Haare und dann auch die so unpraktisch weißen Kleider- welche Ana zu regelmäßigen Waschen veranlassen –(Indien/Nepal und weiße Kleider… eine nicht sehr praktische Kombination).
Jedoch viel wichtiger als diese äußeren Kleinigkeiten ist es, dass Ana zwar den starken Wunsch hat die Novizinnen Gelübde zu erhalten, diese jedoch noch nicht in ihrem Geistesstrom hält. Somit ist sie noch nicht Teil der ordinierten Sangha welche das Versprechen ablegte, bis zum Lebensende die Gelübde zu halten, zu pflegen, in ihnen zu lernen und damit viele Menschen zu einem ethischen, einfachen, zufriedenen Leben zu inspirieren.

Ana kommt von Puerto Rico, wurde jedoch in der Dominikanischen Republik geboren und verbrachte dort auch ihre Kindheit.
Trotz ihrer gut 50 Jahre eigenständiges und selbstbestimmtes Leben hat sie sich sehr gut in die Gemeinschaft eingefügt. Ihr Humor und ihre große Lebensfreude sind ansteckend und bringen Leichtigkeit in herausfordernde Situationen. Ihre Hingabe zur Dharmapraxis ist offensichtlich und inspirierend, so haben wir mit großer Freude mit Ana die letzten ihrer 111 111 Niederwerfungen bei der Stupa in Sarnath gemeinsam vollenet. Ein Fest der Mitfreude.

Wir alle können deutlich sehen, dass es Zeit ist, dass Ana ihre Gelübde erhält und so als Nonne ihr Training beginnen kann.
Es brauchte drei Anfragen- wie manchmal üblich mit großen Meistern- bis Ana das „ok“  und das Datum für ihre Ordination bekam.

Nun sind wir alle fünf hier, in Namo Buddha, dem Kloster von Thrangu Rinpoche und bereiten Ana auf den grossen Moment vor, dem Moment in dem sie sich in die 2500 Jahr alte Linie der Buddhistischen Nonnen einreiht....

Montag, 21. April 2014

Ticketverkauf für den Besuch von Gyalwang Karmapa in Deutschland beginnt morgen!

Ticketverkauf startet Dienstag


 WANN?  Dienstag 22. April 2014 - 12:00 Uhr MEZ

 WO?  Auf der Website www.karmapa-germany.de/tickets 

 WIE?  Per Kredit-Karte oder 
Sofort-Überweisung im Online Ticket Shop

 Karten werden für
 Kamalashila UND Berlin
 erhältlich sein! 

Dienstag, 15. April 2014

Zwei Seiten von Mitgefühl

“Es gibt eine andere Möglichkeit über die Beziehung zwischen der Arbeit für sich selber und der Arbeit für andere nachzudenken. Diese zwei Orientierungen müssen nicht im Konflikt miteinander sein. Wir
können von Mitgefühl reden, welches in zwei Richtungen schaut: nach außen und nach innen. Wenn das Mitgefühl nach innen schaut, in sich Selbst, würden wir diese Haltung im Buddhismus als Entsagung bezeichnen. Entsagung nach dieser Definition ist der Wunsch sich von allem was Leiden verursacht abzuwenden.  Wenn wir entsagen- nach Buddhistischer Ansicht-  lehnen wir nicht die Dinge selbst ab; wir lehnen unsere Anhaftung zu diesen Dingen ab. Wir entsagen was immer uns Schmerz und Unzufriedenheit bringt. Dies beinhaltend auch unser endloses Streben nach leeren Sinnesvergnügen. Entsagung ist ein weiser Weg sich um sich selbst zu kümmern. 
Wenn das Mitgefühl sich nach außen wendet, dann ist es das was wir mehrheitlich unter Mitgefühl verstehen: wir wollen, dass andere frei von Leiden sind und von allem was Leiden verursacht.“
(Aus: “The Heart is Noble” by the Gyalwang Karmapa Ogyen Trinley Dorje, p.167)

Samstag, 5. April 2014

Ticketverkauf verschoben


Achtung! Ticketverkauf wurde auf ZWEITE Aprilhälfte verschoben!







Mittwoch, 2. April 2014

Den Edelstein erkennen

Wieder hatten wir das grosse Glück die tiefgründigen Unterweisungen von Khenchen Thrangu Rinpoche über die Buddhanatur in Sarnath und nun auch hier in Boudha, Nepal zu erhalten.

Inspiriert von diesen Unterweisungen entstand der folgende Bericht;

Es war in Sarnath, wo der Buddha das erste Mal das Rad der Lehre drehte indem er das Leiden erklärte worin wir gewöhnlichen Wesen festsitzen. Weiter lehrte der Buddha uns was die Ursachen für all unser Leiden ist.

Wenn der Buddha hier seine Lehren beendet hätte, würden die Leute die behaupten, dass der Buddhismus eine sehr pessimistische Lehre ist wohl fast noch recht erhalten.
Jedoch setzte der Buddha seine Ausführungen fort und legte dar- und bewies dies auch mit seiner eigenen Lebensgeschichte, -dass es möglich ist sich ganz von allem Leiden zu befreien und zeigte gleichzeitig einen Weg auf, wie wir die Ursachen für komplette Befreiung schaffen können.

Es war im heutigen Bihar, auf dem Geierberg, auf dem der Buddha den zweiten Lehrzyklus in Gang setzte. Hier erklärte er, wie unsere grössten Probleme durch das Haften an eine wirkliche Existenz entstehen. Diese Lehren zeigen uns, wie klein und eng unsere Denken ist. Meist dreht es sich nur um ein „ich“ und „mein“ und lässt den kontinuierlichen Fluss von abhängigen Entstehen ganz ausser acht.
Tief haben wir es in uns eingeprägt, dass da wirklich etwas existiert, ganz unabhängig von allem und allen anderen. An dieser Sichtweise wird in diesem Lehrzyklus heftigst gerüttelt.

Der dritte Lehrzyklus scheint nicht so klar an einen Ort gebunden sein wie der Erste und der Zweite. Hier bringt uns Buddha in die Verbindung mit dem in uns schlummernden Potential  welches immer da war, immer da sein wird und immer da ist. Das klare reine Licht, die Buddha-Natur, das Spiel der höchsten Qualitäten wie Liebe, Geduld und Weisheit. Ein Diamant der in uns verborgen ist und der nur durch gründlich reinigen, polieren, und schleifen sichtbar wird.

Und wie reinigt, poliert und schleift man diesen Edelstein? Da kann man wieder bei den klaren Unterweisungen des ersten Zyklus eintauchen und so eine differenzierte Vorstellung von unserem Hauptproblem bekommen. 
Wenn wir tief verstehen, wie wertvoll unsere momentane Situation in diesem menschlichen Körper ist,
und wie ungewiss unsere Zeit in diesem Körper mit diesen Möglichkeiten sein wird;
dass es die unheilsamen Handlungen sind welche uns und andere konstantes Leid bringen
und dass es in unserer ständig verändernden Existenz nichts gibt , dass uns endgültiges Glück bringen kann, dann wollen wir die Wurzel unseres Leidens erkennen.

Mit hören und lesen, Kontemplation und Meditation über die Unterweisungen des zweiten Lehrzyklus von Buddha können wir fähig werden unser Haften immer mehr zu lockern bis ganz zu lösen. Dadurch werden wir schrittweise immer näher zu unserer wahren Natur geführt. Schlussendlich werden wir all ihre wunderbaren Qualitäten erkennen, welche im dritten Lehrzyklus beschrieben werden. 

Jede Lehre des Buddha hat letztendlich das Ziel, unsere inneren Hindernisse wie Anhaftung, Wut, Stolz, Eifersucht und Ignoranz zu erkennen,  zu verringern und letztendlich zu eliminieren. Dadurch werden wir zu eine Quelle mit wunderbaren Qualitäten und können uns ohne Mühe und mit grosser Freude kontinuierlich um das Wohl aller Wesen kümmern.

Dienstag, 1. April 2014

Der 17. Gyalwang Karmapa besucht das erste Mal Europa!

Es würde mich freuen viele von euch an diesem historischen Ereignis in Deutschland zu sehen!!!

Hier das Programm in Kamalashila Institute und dann in Berlin.

Der Verkauf von Eintrittskarten für die Veranstaltungen im Kamalashila Institut und Berlin wird in der zweiten Aprilhälfte hier starten! (Klick auf den Link!)



Kamalashila Institute


28 Mai

11:00Pressekonferenz Tibethaus – Frankfurt am Main
16:00Begrüßung im Kamalashila Institut

29 Mai

09:00Einweihung des Stupa
10:30Einweihung: ‘Medizin Buddha’
14:00Belehrung: ‘Das kurze NöngdroThe short Ngöndro’ (Vorbereitende Übungen) – Teil 1
19:00Öffentlicher Vortrag: ‘Weisheit und Mitgefühl – die gemeinsame Grundlage aller Religionen’

30 Mai

09:00Belehrung: ‘Das kurze NöngdroThe short Ngöndro’ (Vorbereitende Übungen) – Teil 2
14:00Belehrung: ‘Guru YogaPraxis’

31 Mai

09:00Einweihung: ’Dorje Sempa’
14:00Unterweisung:’ Das Mahamudra Linien Gebet Teil 1’

1 Juni

09:00Unterweisung: ’Das Mahamudra Linien Gebet Teil 2’
15:00Einweihung: ’Die 84 Mahasiddhas’

Berlin Programme



5 Juni

19:30Öffentlicher Vortrag :’Ursprüngliche Weisheit für die moderne Welt.Herzensrat für ein sinnerfülltes Leben’

6 Juni

14:00Besuch beim Bodhicharya Zentrum Berlin
19:30Öffentlicher Vortrag: ‘Buddhismus und Umwelt – Ein Leben in Harmony mit unserem Planeten’

7 Juni

14:30Öffentlicher Vortrag: ‘Die Welt von innen nach außen verändern – Liebe und Mitgefühl in der globalisierten Welt’
19:30Kulturveranstaltung: Kunst und Künstler- Begegnung mit dem Karmapa’

8 Juni

10.00Einweihung: ‘Karma Pakshi’
14:00’Junge Leute treffen den Karmapa: Die Zukunft ist jetzt – die Jugend von heute ist die Hoffnung für ein besseres Morgen’