Amerika, Teil 2: Friedliche Stille

Karmelings Umgebung, geschmueckt mit Baumen, gelegen auf einer sanften Anhoehung, versunken im Schnee, erfuellt mit Frieden und Stille. Ein Ort, um wirklich zur Ruhe zu kommen.
Nur ein paar Schritte entfernt, von dem Haupthaus in dem ich wohnen durfte, sind 12 Frauen in einem Haus und 4 Maenner in dem anderen Haus in einem drei Jahres Retreat.
Fuer drei Jahre zurueckgezogen, erlernen und vertiefen sie die Werkzeuge die die Kagyulinie offeriert, um den Geist zu transformieren.
Jeden Morgen, als ich von der kleinen Gompa im Dachstock zu den Retreathausern schaute, erfuellte mich eine tiefe Freude und war so inspiriert, diese hohe Konzentration und Hingabe zur Praxis in der naechsten Nahen zu wissen.
Fuer mich war es eine Zeit um all die Eindruecke der letzen Monate zu verdauen und setzen zu lassen.
Khenpo Karthar Rinpoche, der spirituelle Leiter des Retreats, beruehrte mich tief mit seiner Praesenz im Haus.
So entschied ich nach einer Woche mit in das Zentrum KTD zu fahren und an einem Wochenendkurs unter der Leitung von Karthar Rinpoche teilzunehmen.
Mit einem Reichtum an Weisheit und Mitgefuehl praesentierte Rinpoche uns Teachings zu einem traditionellen Text, dessen Inhalt ich, zugegeben, grossen Teils nicht ganz verstand. Als totaler Anfaenger, doch erfuellt mit Freude, Interesse und Verbundenheit uebergab ich mich den Worten. Als es Zeit war fuer Fragen, war ich beeindruckt wie klar und direkt Rinpoche auf den westlichen Geist eingeht.
Am Sonntagnachmittag, nach den Teachings, nahmen mich zwei langjaehrige Studenten Rinpoches mit nach New York City und ich freute mich ueber all die Geschichten, die ich aus dieser langjaehrigen Verbindung mit Rinpoche enstanden. Zum Glueck dauert die Fahrt etwa zwei Stunden, sodass ich moeglichst viele dieser Geschichten zu hoeren bekam.

Direkt vor dem Haus in dem Ari wohnt, eine weitere Freundin von Damchoe-la, wurde ich abgeladen. Dort mit grossem Herz und warmen Tee empfangen, verbrachte ich meine letzte Nacht in Amerika.
Ari arbeitet in einem Museum fuer Buddhistische Kunst (Rudin Museum) so genoss ich den Vorzug eine so professionelle Fuehrerin durch das Museum zu haben. Was fuer ein wunderbarer Abschluss von diesen gut zwei Wochen Amerika. Mit grossem Reichtum im Herzen, erfuellt mit Dankbarkeit und einem 5 Jahresvisum im Pass flog ich gluecklich dahin zurueck, wo ich mich zuhause fuhele, in der Nahe des Lehrers und der Sangha.

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