Die Schweiz mit neuen Augen betrachten

In den letzten 9 Tagen hatte Nangpel - meine Mexi- kanische Nonnen- schwester die Möglich- keit etwas von meinem kulturellen Hintergrund kennenzulernen, indem sie das erste Mal die Schweiz besuchte. Sie lernte etwas die Schweizergeschichte kennen jedoch war es mehr ihre direkte Erfahrungen mit der frischen Bergluft, den süssen Äpfeln und dem frischen Trinkwasser aus dem Brunnen in Appenzell die in ihr einen grossen Eindruck hinterliessen.
Auch wusste sie nun warum sie mich in Mexiko immer wieder auf Gefahren aufmerk- sam machen musste, als sie mich erstaunt fragte, ob es wirklich sicher ist hier im Wald zu spazieren, warum die Leute und sogar Frauen in der Nacht noch alleine auf der Strasse unterwegs sind und ob wir wirklich unsere Taschen auf unseren Sitzplätzen im Selbstbedienungsrestaurant lassen können.

Durch die Augen von Nangpel durften meine Eltern und ich die Schweiz nochmals neu be- trachten und staunen über die Schönheit dieses Landes; die Bergen, die Seen, die alten Bauernhäuser durch die sich der komfortable Zug windet.
Es war ein Geschenk sie an der Seite zu haben und auf diese Weise ganz vieles der Schweiz neu kennenzulernen, mit neuen Augen zu betrachten und überhaupt wieder wahrzunehmen.


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